28.04.2026

Fakten statt Mythen: Das Nationale Referenzzentrum bei der Langen Nacht der Forschung

Die diesjährige Lange Nacht der Forschung war ein voller Erfolg. Das Nationale Referenzzentrum für postvirale Syndrome war mit einer eigenen Station vertreten, um über Long COVID und ME/CFS aufzuklären und direkt mit der Öffentlichkeit in den Dialog zu treten.
Wissenschaft hautnah erleben und komplexe medizinische Themen greifbar machen - das war das Ziel unseres Teams bei der Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026. An unserer interaktiven Station drehte sich alles um ein hochaktuelles Thema: „Fakten und Mythen zu Long-COVID und ME/CFS“.

Illustration von Gesundheitspersonal
© freepik

Aufklärung als zentraler Auftrag

Postvirale Syndrome wie Long COVID und Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) schränken die Lebensqualität der Betroffenen massiv ein. Dennoch ranken sich in der Öffentlichkeit noch immer viele Missverständnisse um diese komplexen Krankheitsbilder. An unserem Stand haben wir gezielt angesetzt, um wissenschaftlich fundierte Fakten zu vermitteln und gängige Vorurteile abzubauen.

Im Mittelpunkt unserer Station standen folgende Themen:

  • Wissenschaftliche Einordnung: Was passiert bei postviralen Syndromen im Körper?
  • Mythen-Check: Welche weit verbreiteten Annahmen über Long COVID und ME/CFS sind wissenschaftlich längst widerlegt?
  • Sensibilisierung: Die Bedeutung von frühen Diagnosen, Symptommanagement (wie Pacing) und der Anerkennung der Erkrankungen im gesellschaftlichen Kontext.

Großer Andrang und wertvoller Austausch

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher war enorm. In zahlreichen intensiven Gesprächen mit Interessierten, Betroffenen und Angehörigen wurde einmal mehr deutlich, wie hoch der Bedarf an evidenzbasierten, verlässlichen Informationen ist.

Für uns als Nationales Referenzzentrum ist es ein großes Anliegen, aktuelle Forschungsergebnisse nicht nur in der medizinischen Fachwelt zu diskutieren, sondern sie auch durch aktive Wissenschaftskommunikation in die Gesellschaft zu tragen. Der direkte Austausch hilft dabei, Stigmata abzubauen und das allgemeine Verständnis für postvirale Erkrankungen zu fördern.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse, die neugierigen Fragen und die wertvollen Gespräche!

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