Leuchtturmprojekte postvirale Syndrome: Diagnosesicherung und Behandlung

Erscheinungsjahr 2025
Autor Nationales Referenzzentrum für postvirale Syndrome

Der vorliegende Bericht hat zum Ziel, internationale Leuchtturmprojekte im Bereich der medizinischen Versorgung (Diagnosesicherung und Behandlung) von postviralen Syndromen, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS), Post-COVID sowie verwandten Erkrankungen zu identifizieren. In diesem Kontext wird unter einem Leuchtturmprojekt eine Einrichtung mit herausragenden Leistungen in der Versorgung verstanden, die evidenzbasiert, interdisziplinär und personenzentriert arbeitet. Bei der Auswahl von Behandlungsstellen/Projekten wurde besonderes Augenmerk auf klar erkennbare Versorgungsinhalte, öffentlich zugängliche Strukturbeschreibungen, die Einbindung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie, sofern verfügbar, Rückmeldungen aus Patient:innenperspektive gelegt. Insgesamt konnten so 16 Leuchtturmprojekte für Diagnosesicherung und Behandlung in Europa, Nordamerika und Australien identifiziert werden. Das Dokument erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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